Was uns „ANDERS“ über Körpergröße und Vorurteile lehrt

Die Psychologie hinter dem Anderssein

Warum diskriminieren Menschen eigentlich? Nicht aus bösem Willen — sondern oft, weil das Gehirn es so will. Der Psychologe Berthold Meyer erklärt in seinem neuen Buch „ANDERS – Was wir aus der Psychologie über den Umgang mit Unterschieden lernen können“, wie tief diese Kategorisierungen in uns verwurzelt sind: Wer nicht ins Bild der „Norm“ passt, wird automatisch als „anders“ eingestuft. Das passiert schnell, oft unbewusst — und hat Konsequenzen.

Heightism als psychologisches Muster

Für die Debatte um Größendiskriminierung ist das ein wichtiger Schlüssel. Denn Heightism ist kein Randphänomen — er folgt denselben psychologischen Mustern wie andere Formen der Benachteiligung. Meyer, der selbst mit einer sichtbaren körperlichen Besonderheit lebt, schreibt nicht aus der Distanz. Er verbindet wissenschaftliche Präzision mit persönlicher Erfahrung — und das merkt man.

Das Buch liefert keine einfachen Antworten, aber wertvolle Werkzeuge: um gesellschaftliche Normen zu durchschauen, die psychischen Folgen von Stigmatisierung einzuordnen — und den eigenen Umgang damit zu stärken.

Warum das Buch für dich relevant ist:

  • Psychologischer Background: Wie entstehen Vorurteile gegenüber Körpergröße — und warum sind sie so hartnäckig?
  • Perspektivwechsel: Wie gelingt es, sich von der Bewertung durch andere zu lösen?
  • Empowerment: Meyer macht Mut, das eigene Anderssein nicht als Makel zu sehen.

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