UNIQLO Berlin: Schluss bei XL – große Menschen schauen in die Röhre

Wer groß ist, kennt das Problem: Man betritt einen Laden, findet ein schönes Stück – und dann endet die Größenskala bei XL. In den Berliner UNIQLO-Filialen ist das Realität. Ob Boxer Briefs, T-Shirts oder Hemden: Bei XXL oder größer ist Schluss.

UNIQLO Berlin – Sortiment endet bei XL

UNIQLO gilt als Marke für alle. Schlichte Basics, gute Qualität, faire Preise – das Versprechen klingt inklusiv. In der Praxis sieht es anders aus: Wer über eine bestimmte Körpergröße hinausgeht und entsprechend breitere Schultern oder längere Beine mitbringt, findet im Berliner Ladengeschäft oft nichts Passendes.

Das ist kein Einzelfall und kein Zufall – es ist ein strukturelles Problem. Große Menschen werden im stationären Handel systematisch benachteiligt. Sortimentsentscheidungen spiegeln eine Norm wider, die sich an einer Durchschnittsgröße orientiert, die für viele schlicht nicht zutrifft.

UNIQLO führt auf seiner Website auch größere Größen – doch wer einen Laden betritt, möchte Kleidung anfassen, anprobieren und direkt mitnehmen. Das bleibt großen Menschen in Berlin verwehrt.

Es wäre ein leichter Schritt, das Sortiment in den Filialen zu erweitern. Dass er nicht gemacht wird, sagt viel darüber aus, wen der Handel als Zielgruppe betrachtet – und wen nicht.

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